YouTube-Clip ist der Renner im Netz

Olympia-Protest auf YouTube und Facebook: Kanada nimmt russisches Anti-Schwulen-Gesetz aufs Korn

Glücksspielmarkt in Deutschland: Regulierung und Ausweichbewegungen

Seit dem Glücksspielstaatsvertrag von 2021 gilt bundesweit ein einheitlicher Rahmen für Online-Glücksspiel, überwacht von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle. Vorgeschrieben sind unter anderem ein Einsatzlimit von einem Euro pro Spielrunde und eine anbieterübergreifende Einzahlungsgrenze von 1.000 Euro im Monat. Der wirtschaftliche Effekt ist messbar: Ein erheblicher Teil der Einsätze fließt an Betreiber mit EU-Lizenz aus Malta, die diesen Vorgaben nicht unterliegen, und Branchenübersichten listen laufend neue Online Casinos aus genau diesem Segment. Für die Länder bedeutet das Steuerausfälle in dreistelliger Millionenhöhe, für Spieler einen schwächeren Schutz, weil bei Streitfällen ausländische Aufsichtsbehörden zuständig sind. Eine Novelle des Staatsvertrags wird deshalb seit Jahren diskutiert.

Russland: Verbot statt Regulierung

Deutschland ringt um die Feinheiten seiner Vorgaben, in Russland existiert dagegen praktisch kein regulierter Markt. Seit der Reform von 2009 ist Glücksspiel dort nur in wenigen ausgewiesenen Sonderzonen erlaubt, etwa in Krasnaja Poljana bei Sotschi, im Gebiet Kaliningrad, in der Region Primorje und im Altai. Online-Casinos sind vollständig verboten, die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor sperrt seit Jahren fortlaufend entsprechende Domains, und Betreiber riskieren nach Artikel 171.2 des Strafgesetzbuches mehrjährige Haftstrafen. Das Geschäft ist damit nicht verschwunden, sondern in den Untergrund gewandert: Razzien in illegalen Spielsalons gehören in Moskau und den Regionen zur Routine, gespielt wird über Spiegel-Domains und VPN. Wer dort Geld verliert, hat keinerlei rechtliche Handhabe, denn ein Anbieter, den es offiziell nicht gibt, kann auch nicht belangt werden.

Deutsch Russische Nachrichten  | , 14:09 Uhr

Viel wurde in Sotschi für die Olympischen Spiele gebaut. Eine Moschee gehört nicht dazu. (Foto: Flickr/Sochi Olympics Adler 03 by rapidtravelchai CC BY 2.0)

Bemühungen seit fast 20 Jahren

Keine Moschee in Sotschi: 20.000 Muslimen fehlt eine echte Gebetsstätte

Für gläubige Muslime beginnen die Olympischen Winterspiele in Sotschi mit einem faden Beigeschmack. Nach wie vor fehlt ihnen eine richtige Moschee in der Stadt. Bereits seit 1996 bemühen sie sich um eine Lösung.

Deutsch Russische Nachrichten  | , 12:13 Uhr
Das US-Heimatschutzministerium warnt, dass Terroristen Zahnpasta-Tuben als Versteck für Sprengstoffe nutzen könnten. (Foto: Flickr/ Egg, Water, Whip Cream, Paint, Toothpaste, Scissors, and iPhone by Slipp D. CC BY 2.0)

Das US-Heimatschutzministerium warnt, dass Terroristen Zahnpasta-Tuben als Versteck für Sprengstoffe nutzen könnten. (Foto: Flickr/ Egg, Water, Whip Cream, Paint, Toothpaste, Scissors, and iPhone by Slipp D. CC BY 2.0)

Nur Flüge außerhalb der USA nach Russland

Olympia in Sotschi: USA fürchten Anschlag mit Zahnpasta-Bomben

Einen Tag vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi sind die US-amerikanischen Geheimdienste alarmiert. Ihr besonderes Augenmerk gilt derzeit Direktflügen nach Russland. Terroristen könnten Sprengsätze in Zahnpasta-Tuben verstecken.

Deutsch Russische Nachrichten  | , 11:51 Uhr
AT & T bezieht bereits Position

Proteste zu Olympia: Sponsoren sollen gegen Anti-Schwulen-Politik Farbe bekennen

Zwei Tage vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind weltweite Proteste gegen die menschenverachtende Anti-Schwulen-Politik der russischen Regierung angesetzt. Mit der Demonstrationswelle in mindestens 19 Städten sollen die Olympia-Sponsoren überzeugt werden, Stellung zu beziehen. Ein erstes Signal aus den USA gibt es bereits.

DRN-Redakteur | , 15:56 Uhr